Wembley calling…Heute findet der sportliche Höhepunkt des Jahres statt: Borussia Dortmund vs. Bayern München.
Das Event elektrisiert nicht nur die Fans beider Lager, sondern wird auch von vielen Marken auf Facebook als Aufhänger genutzt, um mehr oder weniger kreative Posts zu veröffentlichen. Eine Sammlung von Facebook Posts gibt es hier:
1. Original Wagner Pizza
Ich bin mir nicht sicher, ob es dieses Feature schon länger gibt, aber Facebook hat den “Activity Log” eingeführt:

Facebook sagt dazu folgendes:
“Our activity log is a tool that lets you review and manage everything you share on Facebook. Only you can see your activity log”
Es wird ab sofort alles, was ich auf Facebook gemacht hab (Likes, Shares etc.) in einem Newsfeed angezeigt und ich kann persönlich für mich entscheiden, welche Stories in meiner Timeline angezeigt werden oder eben auch nicht.

In meinen Augen ist der Activity Log ein neues, mächtiges Instrument, dass dem User mehr Kontrolle über seine Privatsphäreeinstellung gibt, indem wirklich jede Aktivität individuell angepasst werden kann.
(Quelle: facebook.com)
Facebook scheint gerade im Zuge der Timeline-Umstellung für User-Profile auch an der Ansicht des persönlichen Newsfeed zu schrauben.

So verschwindet anscheinend das persönliche Profilbild aus dem linken Reiter-Bereich und wird oberhalb des Newsfeeds integriert. Passend neben dem Verfassen von Status-Meldungen, Hochladen von Foto’s etc.
Durch das Verschieben des Profilbildes hin zum Newsfeed ist der nächste logische Schritt um dem Profilbild einen sinnvollen Platz zu bieten.
Anscheinend ist Facebook momentan wieder damit beschäftigt, technische und visuelle Änderungen im System vorzunehmen. Diesmal betrifft es die Foto-Ansichten:

Auffallend hier, dass der Verfasser des Bildes und die damit verbundene Kommunikation des Posts nach Rechts verschoben wurden. Musste man vorher bei entsprechender Länge der Kommentare recht schnell anfangen zu scrollen, hat man nun noch die entsprechende Höhe des Bildes zu Verfügung, was die visuelle Darstellung in meinen Augen aufwertet.

Die zweite Änderung ist bei Bildern die Art und Weise, wie man ein Bild zusätzlich Liken kann. Nämlich direkt mit einem Klick auf das Bild. Auch der hierfür verwendetet Button, ist eher Facebook untypisch. Auch werden neuerdings “Sponsored Stories” prominent neben dem Bild angezeigt.
Ob es sich hierbei nur um einen Test handelt oder ob es in den nächsten Tagen komplett ausgerollt wird, ist mir bisher nicht bekannt. Bei meinem Twitter-Follower @Lutz_ek wurde die Änderung aber noch nicht angezeigt.
2011 war definitiv das Jahr von Social Media. Facebook hat nun über 800 Millionen aktive Nutzer und konnte davon alleine 2011 über 200 Millionen neu hinzugewinnen. Auch Twitter besitzt über 100 Millionen Follower, davon kommen alleine ein fünftel aus Nord Amerika und das Business Netzwerk LinkedIn räumt das Feld von hinten auf und besitzt in den U.S.A. 64 Millionen aktive Nutzer.
Diese und andere Zahlen werden in der schön aufbereiteten Infografik “Stats of the Day” zusammengefasst:
Wie man als Agentur Facebook für die eigenen PR- und Marketingmöglichkeiten nutzen kann, lässt sich gerade auf der Page der Kreativagentur Brandidee bewundern.
Unter dem Motto “Gib der Sache einen Namen” können Fans der Page bis zum 31.12 noch für 3 Claims abstimmen, die jeweils durch die Macher der Agentur entworfen wurden. Dieser Claim wird dann die Agentur durch das Jahr 2012 begleiten und in die eigenen PR-Maßnahmen der Agentur eingebunden

Eine coole Aktion der Agentur die da zeigt, dass Facebook auch sicherlich für Agenturen als Marketinginstrument eingesetzt werden kann, um die eigenen PR-Aktivitäten zu pushen. Gleichzeitig kommen Fans der Seite in den Genuss, einen aktiven Part bei der Namensfindung zu spielen.
(Quelle: brandidee.de)
Ich habe zwar noch nie von der Marke Olla gehört, aber der Ansatz die Zielgruppe über Facebook für Kondome zu sensibilisieren, ist mehr als clever.
Nachdem “Mann” die Nacht zum Tage gemacht hatte, wurden Tags darauf Freundschaftsanfragen von Babys auf Facebook verschickt, die den exakten Namen der Männer hatten. Klickte man auf den vermeintlichen “Junior”, wurden die potentiellen Väter mit dem Slogan “Avoid suprises like this one” begrüßt.
Ich muss ja zugeben, dass ich ein Fan von Social Games bin und ich bereits mit CityVille aber auch Adventure World in Berührung mit Zynga’s Spiele-Imperium gekommen bin.

Mit dem neuen Ableger CastleVille hat dieses es bereits nach 6 Tagen geschafft, die Grenze von 5 Millionen aktiven Nutzern auf Facebook zu durchbrechen. Bisher ist dies keinem anderen Zynga Spiel vorher gelungen. Andere interessante Statistiken, die deutlich machen, welchen Impact das Spiel auf das Nutzerverhalten der Facebook Gamer hat, sind:
Dabei bleibt abzuwarten, inwieweit das Spiel weitere Rekorde brechen kann. CityVille zum Beispiel konnte innerhalb von 40 Tagen die 100 Millionen Nutzer-Grenze brechen und ist momentan noch das beliebteste Spiel auf Facebook (51 Millionen tägliche Nutzer.
(Quelle: Mashable)
Über Castinshows scheiden sich ja die Geister. Entweder man mag die Bohlen’s und Conner’s dieser Welt oder man lässt es bleiben.
Das aber mittlerweile auch Social Media ein fester Bestandteil von Castingshows geworden ist, zeigt das Beispiel der aktuellen X Factor Deutschland Staffel ausdrücklich. Auf der aktuellen Fanseite tummeln sich mittlerweile mehr als 62.745 Fans und der offizielle Twitter-Kanal hat mittlerweile rund 2.500 Follower.

Interessanter dabei ist aber zu schauen, wie viele Fans sich auf den aktuellen Fanpages der Kandidaten selbst befinden. Hier zeichnet sich ein recht unterschiedliches Bild ab:
Betrachtet man die unterschiedlichen Fanpages, dann stellt man fest, dass vor allem die Kandidaten, die die Seiten in “Eigenregie” hochgezogen haben, momentan die meisten Fans haben. Ein David Pfeffer, aber auch ein Kassim Auale versorgen die Fans fast täglich mit Insider-Informationen und beantworten regelmäßig Fanfragen. Das die Künstler dabei selbst noch posten, erkennt man daran, dass es hier fast 100% rein um den Dialog geht. Ein gutes Profilbild, aber auch professionelle Tabs findet man auf den Seiten so gut wie gar nicht. Darum geht es in diesem Fall auch nicht, denn für die Fans ist es wichtiger, wenn sie das Gefühl der Fannähe bekommen und wenn dieser noch auf Fanfragen eingeht, dann haben z.B. ein David Pfeffer aber auch ein Rufus Martin Social Media richtig verstanden.
Für den weiteren Verlauf und das Erreichen der nächsten Runde wird der Facebook Auftritt zwar nicht der “X Factor” sein, aber spielt eine essentielle Bedeutung, um die einzelnen Fangruppen bei Laune zu halten. Interessant in diesem Zusammenhang, dass in der U.S. Version Fans via Twitter und DM’s die Möglichkeit haben, für ihre Kandidaten abzustimmen.